SPS-Programmierung und Prozessautomatisierung Basel
S7-300-Retrofit, Prozessautomation und Inbetriebsetzung für die Nordwestschweiz und das Dreiländereck
Prybisch Automation ist ein Ingenieurbüro in Luxemburg für Siemens-Automatisierung (TIA Portal, WinCC Unified, Retrofit). In Basel und der Nordwestschweiz übernehmen wir SPS-Programmierung und Retrofits für ARA, Wasser und Abwasser sowie den Maschinen- und Anlagenbau. Basel liegt rund 3 h 45 min von Stadtbredimus entfernt.
Retrofit von S7-300 auf S7-1200 G2 in einer Abfallverwertungsanlage
Thermische Abfallverwertung, Luxemburg · direkt vom Betreiber beauftragt
Ausgangslage
Die Steuerung der zentralen Staubsauganlage lief auf einer S7-300, bedient über Taster am Klemmenschrank. Sie sollte erneuert werden, ohne die hardverdrahtete Sicherheitskette anzufassen.
Leistung
Retrofit auf S7-1200 G2 in TIA Portal V21 mit Unified-Basic-Panel, Meldesystem und einer mit dem Bedienpersonal abgestimmten Handbedienung. Stromlaufplan in EPLAN nachgeführt, sicherheitstechnische Abnahme als strukturiertes Protokoll vorbereitet.
Ergebnis
Im Juli 2026 zum vereinbarten Festpreis abgeschlossen, mit sieben Einsatztagen vor Ort und Einweisung bei der Übergabe.
Antriebsdokumentation für eine Kläranlage
Kläranlage (ARA), Luxemburg · im Auftrag eines Generalunternehmers
Ausgangslage
Für die Anlagendokumentation fehlten lesbare Parameterlisten der Frequenzumrichter. Die Parametrierung lag nur in Projektdateien des Herstellerwerkzeugs vor.
Leistung
Parametrierung von fünf Antrieben (Pumpen, Gebläse) mit allen Parametersätzen ausgelesen und zu vollständigen Listen mit Einheiten und markierten Abweichungen zusammengeführt.
Ergebnis
Fünf Parameterlisten erstellt (September 2026).
Automatisierungstechnik in Basel
Prozessanlagen laufen oft zwanzig Jahre und länger. Typisch sind S7-300- oder S7-400-Steuerungen, deren Projektstand nicht mehr vollständig dokumentiert ist, und ein enges Fenster für jeden Eingriff. Wir bereiten Retrofits remote vor: Bestandsaufnahme, Programmstruktur, Visualisierung und Test in der Simulation. Vor Ort folgen Umbau und Inbetriebsetzung im geplanten Stillstand. Schnittstellen zum übergeordneten Prozessleitsystem stimmen wir mit dessen Verantwortlichen ab.
Bei Wasser und Abwasser ist der Ausbau der ARA gegen Mikroverunreinigungen ein konkreter Anlass: Neue Reinigungsstufen brauchen Steuerungstechnik, die sich in den Bestand einfügt, bei kommunalen ARA ebenso wie bei Industrie-ARA. Wird die Steuerung der bestehenden Stufen im selben Zug erneuert, entfällt ein zweiter Eingriff.
Elektroinstallation und Verdrahtung übernimmt Ihr Elektropartner, wir liefern Software, HMI und Inbetriebsetzung. Jedes Projekt endet mit Funktionsbeschreibung, Testprotokollen und einem kommentierten TIA-Projekt.
Arbeiten Sie in regulierten Umfeldern mit hohen Dokumentationsanforderungen?
Vollständige Dokumentation gehört zu jedem Projekt: Funktionsbeschreibung, Testprotokolle und ein kommentiertes TIA-Projekt. Vorgaben zu Struktur und Nachweisen setzen wir nach Ihren Vorlagen um. Eine eigene Pharma- oder GMP-Referenz haben wir nicht; GMP-Validierungsprojekte übernehmen wir deshalb nicht.
Übernehmen Sie Steuerungstechnik für ARA und Wasseraufbereitung?
Ja. Für eine ARA in Luxemburg haben wir die Antriebsdokumentation erstellt: vollständige Parameterlisten von fünf Frequenzumrichtern für Pumpen und Gebläse. Die Steuerungstechnik, auf die es dabei ankommt, also Retrofit von S7-300, Antriebe am Feldbus und Visualisierung mit WinCC Unified, setzen wir in Projekten der Abfallverwertung und des Recyclings um.
Ist eine S5- oder S7-300-Anlage an einer ARA noch zu halten?
Eine Weile ja, auf Dauer nicht. Für S5 gibt es keine reguläre Versorgung mehr, die S7-300 ist seit Oktober 2025 abgekündigt und voraussichtlich bis etwa 2033 mit Ersatzteilen versorgt. Weil eine ARA nicht beliebig stillstehen kann, lohnt die Planung vor dem Ausfall: Bestandsaufnahme, Migrationskonzept und ein Umbau in Etappen, Stufe für Stufe.
Wie migrieren Sie eine S7-300 auf S7-1500?
Zuerst die Bestandsaufnahme von Hardware, Programm und Bediengeräten. Dann das Migrationskonzept mit Aufwand und Stillstandsbedarf. Programm und Visualisierung entstehen remote und werden in der Simulation getestet. Im Stillstand baut Ihr Elektropartner um, wir übernehmen Signaltest und Inbetriebsetzung. Am Ende stehen Funktionsbeschreibung, Testprotokolle und ein kommentiertes Projekt.
Wie schnell sind Sie in Basel?
Die Fahrzeit ab Stadtbredimus beträgt rund 3 h 45 min. Planbare Einsätze legen wir mit etwas Vorlauf fest, weil Vor-Ort-Einsätze eine kurze Voranmeldung brauchen. Bei Störungen beginnen wir über Ihren Fernzugang, sofern vorhanden; einen Vor-Ort-Termin stimmen wir so schnell wie möglich ab.
Was muss unser Einkauf beachten?
Für Sie entsteht kein Mehraufwand: Formalitäten erledigen wir, die Rechnung stellen wir in CHF, auf Wunsch in EUR. Wir arbeiten im Werkvertrag. Nach der Bestandsaufnahme erhalten Sie für das Engineering eine Festpreis-Offerte; Inbetriebsetzung und Störungsanalysen rechnen wir in der Regel nach Aufwand ab.
Wer übernimmt Schaltschrank und Verdrahtung?
Ihr Elektropartner oder Steuerungsbauer. Wir liefern Software, HMI und Inbetriebsetzung, stimmen die Schnittstellen ab und führen Änderungen am Stromlaufplan auf Wunsch in EPLAN nach.
Arbeiten Sie auch im Dreiländereck: Basel, Lörrach, Saint-Louis?
Ja. Standorte in Lörrach, Weil am Rhein oder Saint-Louis betreuen wir nach demselben Modell: remote vorbereitet, vor Ort in geplanten Einsatzblöcken.