Standort Basel

Automatisierungstechnik Basel

SPS-Engineering für den Pharma- und Anlagenbau-Cluster im Dreiländereck

Basel ist Europas dichtester Pharma-Cluster – mit globalen Wirkstoffherstellern, Anlagenbauern und Spezialchemie auf engem Raum. Als luxemburgischer EU-Partner unterstütze ich Basler Industriekunden mit Cross-Border-SPS-Engineering und klarem Compliance-Setup.

SPS-Programmierung in Basel, Pratteln, Muttenz und Liestal – TIA Portal, STEP 7 Classic, WinCC Unified. Retrofit von Bestandssteuerungen, Inbetriebnahme von Reaktoren und Isolatoren, Reverse Engineering von Altanlagen. Cross-Border-Setup über SEM-Meldeverfahren und A1 aus Luxemburg.

Über die Region

Automatisierungstechnik in Basel

Die Region Nordwestschweiz ist Europas dichtester Pharma- und Spezialchemie-Cluster. Auf nur 40 Kilometern zwischen Basel-Stadt, Pratteln und Schweizerhalle konzentrieren sich globale Wirkstoffhersteller, Anlagenbauer und Zulieferer mit zusammen über 30.000 Mitarbeitenden im Engineering- und Produktions-Umfeld. Roche und Novartis prägen den Cluster mit Forschungszentren und API-Produktion direkt am Rhein, Lonza in Visp und Basel-Stadt liefert Biopharma-Wirkstoffe, Syngenta und Clariant in Muttenz-Schweizerhalle die Spezialchemie. SKAN AG in Allschwil ist Weltmarktführer für Pharma-Isolatoren, Bachem in Bubendorf Europas grösster Peptidsynthese-Anbieter. Dazu kommen dutzende mittelständische Engineering-Büros und Anlagenbauer zwischen Liestal, Reinach und Birsfelden. Engineering-Anforderungen sind hoch: strikte Dokumentation für Qualitätsmanagement, lange Change-Management-Prozesse, häufig Altanlagen mit verlorener Symbolik aus den 1990er- und 2000er-Jahren. Während interne Engineering-Teams durch Validierung neuer Anlagen gebunden sind, übernehme ich als externer Partner Modernisierung bestehender Steuerungen und Programm-Wiederherstellung – flexibel, vor Ort oder remote. Schwerpunkte für Basler Kunden: Migration von S5- und S7-Classic-Steuerungen auf S7-1500 mit TIA Portal V18/V19 in Pharma- und Anlagenbau-Umgebungen, HMI-Retrofit auf WinCC Unified inklusive Audit-Trail-Logging und Benutzerrollen-Management, Reverse Engineering verlorener Symbolik (typisch bei 20+ Jahre alten Wirkstoffanlagen, in denen nur ein Online-Abzug existiert) sowie KI-beschleunigte Erstellung von Engineering- und Validierungsdokumenten – Lastenhefte, Funktionsbeschreibungen, Testberichte. Der Cross-Border-Rahmen ist eingerichtet und vor jedem Einsatz schriftlich dokumentiert: SEM-Meldeverfahren beim Staatssekretariat für Migration mit acht Tagen Vorlauf, A1-Bescheinigung über das Centre commun de la sécurité sociale Luxembourg, Reverse-Charge-Fakturierung in EUR oder CHF nach Empfängerortprinzip, Carnet ATA über die Chambre de Commerce Luxembourg für mobile Engineering-Geräte. Anfahrt aus Mettlach: 4:30 h via A4/A36/A35 oder per Bahn via Strassburg–Basel-SBB.

Städte & Regionen

Einsatzgebiet

Basel
Pratteln
Muttenz
Liestal
Allschwil
Münchenstein
Reinach
Birsfelden
Projektkonstellationen

Projektkonstellationen

Retrofit S7-Classic auf S7-1500 in Pharma-Anlage

Ausgangslage
Pharma-Anlagenbauer im Basler Raum, Wirkstoffproduktion zwischen Pratteln und Muttenz. Bestandsanlage von 2002 mit S7-300 und WinCC Classic V7.
Aufgabenstellung
Migration auf S7-1500 mit TIA Portal V19, HMI auf WinCC Unified mit Audit-Trail-Logging. Engster Produktions-Slot zur Inbetriebnahme: ein verlängertes Wochenende.
Lösung
Vorbereitung remote: Hardware-Mapping, Code-Migration, HMI-Konvertierung mit Template-basierten Faceplates. Inbetriebnahme vor Ort Freitagabend, Funktionstest Samstag, Produktion ab Sonntag mit Standby-Support bis Mittwoch.
Ergebnis
Anlage modernisiert ohne Produktionsausfall über das geplante Wochenende hinaus.

Reverse Engineering eines Online-Abzugs ohne Symbolik

Ausgangslage
Spezialchemie-Anlagenbauer in Muttenz-Schweizerhalle. 25 Jahre alte S7-400-Steuerung einer Reaktor-Linie. Original-STEP-7-Projekt verloren, Datenbausteine ohne Symbolik, keine Netzwerkkommentare.
Aufgabenstellung
Programm muss um eine neue Rezeptur-Variante erweitert werden. Ohne lesbare Symbolik nicht möglich. Manuelle Re-Dokumentation geschätzt auf 8–12 Personenwochen.
Lösung
Online-Abzug exportiert, KI-gestützte Rekonstruktion der Symbolik anhand E-Plan-Schaltplänen und Programmkontext. Re-Dokumentation und neue Rezeptur in TIA Portal V19 implementiert, getestet auf Test-CPU.
Ergebnis
Re-Dokumentation in 3 statt 10 Wochen abgeschlossen, neue Rezeptur produktiv.

HMI-Migration auf WinCC Unified mit Audit-Trail

Ausgangslage
Pharma-OEM in Allschwil mit 4 Bestandsanlagen, jeweils WinCC Classic V7 auf Panel PC. Anforderung des Endkunden (Wirkstoffhersteller im Basler Raum): Audit-Trail-fähiges HMI und Benutzerrollen-Management.
Aufgabenstellung
Migration WinCC Classic auf WinCC Unified, einheitliche Visualisierung über alle 4 Anlagen, Bedienerschulung. Validierungsdokumentation für QM des Endkunden.
Lösung
Template-basierte HMI-Migration in TIA Portal V19, einheitliche Faceplates und Alarm-Management, gemeinsame Audit-Trail-Datenbank. KI-beschleunigte Erstellung der Funktionsbeschreibungen und Testprotokolle. Schulung des Bedienpersonals vor Ort.
Ergebnis
Alle 4 Anlagen auf einheitlicher HMI-Plattform, Validierungsdokumentation übergeben.

Engineering-Verstärkung bei Kapazitätsengpass

Ausgangslage
Engineering-Büro im Raum Basel mit Pharma- und Spezialchemie-Schwerpunkt. Mehrere parallele Inbetriebnahmen, internes Team gebunden, Personal-Engpass.
Aufgabenstellung
Kurzfristige externe Engineering-Kapazität für 6 Wochen, Verstärkung im Bereich SPS-Programmierung (TIA Portal) und Reverse Engineering, ohne langen Onboarding-Overhead.
Lösung
Direkter Einsatz remote und vor Ort, Integration in die bestehenden Engineering-Standards des Büros, Git-Versionierung, tägliche Stand-ups mit dem Projektleiter.
Ergebnis
Beide Inbetriebnahmen termingerecht abgeschlossen, das Büro konnte parallele Kundenprojekte halten.
Weiterführende Seiten

Mehr Hintergrund

Diese Basel-Seite ist als Einstieg gedacht – Leistungen, Referenzen und Profil sind auf den Hauptseiten ausführlich dokumentiert.

FAQ

Häufig gestellte Fragen

Ja. Ich habe keine formale GMP-Zertifizierung, aber Pharma-Branchenerfahrung und kenne die Engineering-Anforderungen: Audit-Trail-fähige HMIs (WinCC Unified mit Logging), saubere Versionierung, nachvollziehbare Änderungs-Dokumentation. KI-beschleunigte Erstellung von Engineering- und Validierungsdokumenten (Lastenhefte, Funktionsbeschreibungen, Berichte) gehört zu meinem Standard-Setup. Für klassische Validierungsdokumentation (IQ/OQ/PQ) arbeite ich auf Wunsch mit Ihrem internen Qualitätsmanagement oder einem GMP-Validierungsbüro zusammen.

Wirkstoffhersteller (Roche, Lonza, Novartis), Anlagenbauer (SKAN für Isolatoren, Bachem für Peptidsynthese), Spezialchemie (Syngenta, Clariant) – und zahlreiche mittelständische OEMs und Engineering-Büros, die zusätzliche Kapazität bei Retrofit und Inbetriebnahme brauchen.

Vor Einsatzbeginn: Meldeverfahren beim SEM (8 Tage Vorlauf), A1-Bescheinigung der CCSS Luxembourg per Mail an Ihren Einkauf. Während des Einsatzes: Engineering-Geräte über Carnet ATA, Spesen nach LU-Recht. Nach Einsatz: Rechnung in EUR oder CHF, Reverse-Charge-MwSt zur Bezugsteuer-Deklaration. Komplette Doku vor jedem Einsatz.

Siemens TIA Portal V17/V19, STEP 7 Classic (S7-300/400), WinCC Unified und WinCC Classic. Antriebstechnik: SEW MoviDrive, SINAMICS S120/G120. Sicherheitssteuerungen: S7-1500F mit Safety Advanced. Reverse Engineering von S5- und S7-Classic-Programmen ohne Symbolik – KI-gestützt beschleunigt.

Anfahrt aus Mettlach: ca. 4,5 h. Für planbare Einsätze ideal, für Notfälle alternativ Übernachtung vor Ort. Bei wiederkehrenden Projekten arbeite ich auch mehrwöchig vor Ort – mit Carnet ATA und A1 ist das organisatorisch entspannt.

Ja, das ist ein eigenständiger Schwerpunkt. Wenn nur noch ein Online-Abzug existiert (DBs nicht beschrieben, keine Netzwerkkommentare), rekonstruiere ich Symbolik und Doku neu – KI-gestützt. Typisch bei 20+ Jahre alten Pharma-Anlagen, deren Übergabe-Doku verloren ging. Kombinierbar mit Migration auf S7-1500.

Anfahrt aus Mettlach via A4/A36/A35: 4:30 h, ca. 490 km. Alternativ Bahn (Saarbrücken–Strassburg–Basel-SBB) in 4–5 h, oder Flug Luxembourg–Basel/Mulhouse 1 h plus Transferzeit. Da ich Engineering-Geräte (Notebook, Programmiergerät, Messequipment) mit dem Auto bringe, fahre ich überwiegend selbst – kein Flieger-Logistik-Overhead. Für mehrwöchige Einsätze Übernachtung in Basel-Stadt oder Pratteln, beides direkt an den meisten Industrie-Clustern.

Ja. Basel ist Dreiländereck zu Deutschland (Lörrach, Weil am Rhein) und Frankreich (Saint-Louis, Huningue). Cross-Border-Setup ist für DE/FR-Einsätze einfacher als für die Schweiz – innerhalb EU keine A1- oder Meldeverfahren-Pflicht, freier Dienstleistungsverkehr. Für Schweizer Tochterunternehmen mit Standorten in DE/FR-Basel bin ich flexibel als externer Engineering-Partner einsetzbar.
Cross-Linking

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